Philippinen
Sinigang
Die saure Suppe – Trostessen einer ganzen Nation
Sinigang gehört zu den ältesten Gerichten der Inseln, vermutlich vorkolonialen Ursprungs. Sein Prinzip ist die Säure: Lange vor importierten Zutaten holten die Köche sie aus dem, was wuchs – Tamarinde, Sternfrucht, grüne Mango, Guave. Je nach Region und Saison ein anderer Säurespender, immer dasselbe wärmende Ergebnis.
Für viele Filipinos ist eine dampfende Schüssel Sinigang das, was woanders die Hühnersuppe ist: Trost an Regentagen und das Erste, wonach man im Ausland Heimweh bekommt.

Zutaten
- Schweinerippchen o. -bauch1 kg
- Sinigang-Mix (Tamarinde)1 Btl.
- Zwiebel & Tomatenje 2
- Radieschen / Rettich1
- Aubergine, Bohnen, Okraje 1 Hd.
- Kangkong o. Spinat1 Bund
- Patis (Fischsauce)2 EL
- Grüne Chili (optional)1–2
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Zubereitung
Fleisch mit Zwiebel und Tomaten in 1,5 L Wasser aufkochen, abschäumen, 45 Min. köcheln.
Rettich und Aubergine zugeben, 5 Min. garen.
Sinigang-Mix einrühren – das gibt die charakteristische Säure.
Bohnen und Okra zugeben, weitere 5 Min. köcheln.
Zuletzt Blattgemüse und Chili einlegen, mit Patis abschmecken. Heiss mit Reis servieren.
Mach es original
Die echte Tamarinden-Säure macht den Unterschied. Mit dem original Sinigang-Mix gelingt sie ohne stundenlanges Einkochen frischer Tamarinde.